The Life and Discoveries of Pandgram/de

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Das Leben und Wirken des Pandgram
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Allgemein
Ausrüstung
Gegenstandstyp
Kategorie
Seelengebunden
No
Einzigartig
No
Wert
0 Copper pands (cp)
Technisches
Gegenstands ID
lore_book_discoveries_of_padgram

Das Leben und Wirken des Pandgram ist ein Buch in Pillars of Eternity über den Beseeler Pandgram.

Beschreibung[edit | edit source]

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Erwähnt den Namen Pandgram gegenüber jemandem, der auch nur ein klein wenig über die Beseelung weiß, so muss man sich auf ein langes Streitgespräch gefasst machen. Öffentlich verunglimpft, im Privaten aber als Held und Genie verehrt, ist Pandgrams Geschichte mal revolutionär, mal schrecklich, mal geheimnisvoll.

Pandgram war fasziniert – manche würden sagen besessen – von dem Konzept der Beseelung. Sie beherrschte sein ganzes Leben, das er allein seinen Bemühungen widmete, sie zu verstehen. Er reiste häufig nach Eir Glanfath und in den Dyrwald, um die engwithanischen Ruinen zu besuchen. Dort machte er sich Notizen und fertigte Skizzen an. Er nahm mit zurück, was er nur konnte, um die Geheimnisse zu ergründen. Nach jahrelanger Forschung war Pandgram an dem Punkt angekommen, wo er nicht mehr alleine weiterarbeiten konnte. Er nahm einen Assistenten auf – Helig von Thein. Bald reiste Helig an Pandgrams statt nach Eir Glanfath und sammelte Wissen, während Pandgram zurückblieb, um zu experimentieren. Diese Partnerschaft erwies sich bald als fruchtbar und Pandgram gelang ein Durchbruch – ein Durchbruch, der sein Leben und die allgemeine Einstellung zur Beseelung für immer verändern sollte.

Die Details seiner Experimente werden wohl nie wirklich bekannt sein, doch den Gerüchten und Geschichten zufolge hatte er Anfragen nach lebenden Versuchspersonen ausgesandt, die bereit wären, bei einem gefährlichen Experiment zu helfen, das ihr Leben verändern könnte – oder es beenden. Besonders wer ohnehin schon kurz vor dem Tod stand, wurde zur Teilnahme ermutigt. Die Reaktion war überwältigend und Pandgram konnte aus unzähligen Freiwilligen wählen. An diesem Punkt gelang ihm sein Durchbruch. Er entdeckte eine Möglichkeit, eine Seele zu befestigen – sie an ihren Körper zu binden, sodass sie diesen beim Tod nicht verlassen konnte.

Er hatte das ewige Leben entdeckt.

Seine Forschungen und sein Lebenswerk hatten zur größten Entdeckung geführt, die sich die Beseelung je hatte erhoffen können. Seine Ergebnisse wurden veröffentlicht und verbreiteten sich in Vailia – und darüber hinaus – wie ein Lauffeuer. Einige Gruppen – zum Beispiel die woedicanische Kirche – verurteilten seine Arbeit zwar als Blasphemie und Ketzerei, doch viele setzten sie auch in die Praxis um. Jeder trachtete nach der Unsterblichkeit.

Doch alles hat seinen Preis. Schnell wurde offenbar, dass die schlichte Bindung der Seele die Person zwar technisch gesehen „am Leben“ hielt, sich auf den Körper jedoch nicht auswirkte. Nein, der Körper verfiel weiter – und ließ die nun darin gefangenen Seele verkümmern und verkommen. Die Kreaturen, die dabei entstanden, waren gefährlich – fleischfressende Bestien, die brutal und wahllos töteten. Die Gegenreaktion war gnadenlos. Die Umsetzung der Entdeckungen Pandgrams wurde verboten. Seine Werke wurden konfisziert und verbrannt. Er und Helig wurden als Ketzer gebrandmarkt und verjagt, von Stadt zu Stadt getrieben, bis Pandgram einfach verschwand.

Helig wurde verfolgt, gefangen genommen und für die Gräueltaten an Vailia und seinem Volk vor Gericht gestellt. Der Prozess war kaum mehr als eine Formalität, denn jeder wusste, welche Rolle er in der Katastrophe gespielt hatte. Er wurde für viele Jahre ins Gefängnis geworfen, schließlich aber freigelassen, nachdem die öffentliche Empörung sich gelegt hatte. Kurz nach seiner Entlassung verschwand auch er.

Gelegentlich macht das Gerücht die Runde, ein Exemplar von Pandgrams Lehrsätzen sei entdeckt worden, von den Flammen verschont, die seine Brüder vernichteten. Diese Gerüchte sind aber nichts als Gerüchte. Viele Gruppierungen und reiche Leute haben verlauten lassen, dass sie ein Exemplar der Lehrsätze suchen. Sie bieten Gold, Juwelen, Status – was sie nur können, um Abenteurer zu motivieren, ihnen bei ihrer Suche zu helfen. Denn viele würden alles tun, um unsterblich zu werden – selbst zu einem Monster werden.