The Dyrwood, Part 6: The Saint's War and Waidwen's Legacy/de

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Der Dyrwald, Teil 6: Der Krieg des Heiligen und Waidwens Vermächtnis
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Allgemein
Ausrüstung
Gegenstandstyp
Kategorie
Seelengebunden
No
Einzigartig
No
Wert
0 Copper pands (cp)
Technisches
Gegenstands ID
lore_book_the_dyrwood_6

Der Dyrwald, Teil 6: Der Krieg des Heiligen und Waidwens Vermächtnis ist ein Buch in Pillars of Eternity.

Beschreibung[edit | edit source]

Items in italics are quoted directly from the game.
Im Jahr 2807 AI kehrte der Krieg in den Dyrwald zurück. St. Waidwen, der plötzlich in eine lebende Inkarnation von Eothas verwandelt worden war, marschierte von Readceras aus auf den Dyrwald zu– es begann der Krieg des Heiligen. Der Dyrwald versammelte sich bei der Zitadelle von Halgot und trug den Kampf zu Waidwen nach Readceras, um zu verhindern, dass das eigene Land Schaden nahm. Obwohl die Truppen des Dyrwalds verheerende Verluste erlitten, konnten sie dank Hadrets militärischer Techniken in Kombination mit Galven Regds Strategien auch einige Siege erringen. Readceranische Truppen gelangten über die Weißmark in den Dyrwald –wobei sie von den Bewohnern von Kaltmorg unbehelligt blieben– und ließen das Gnadental verbrannt und zerstört zurück. Selbst lange nach Ende des Krieges verabscheuen die Dyrwälder Kaltmorg noch wegen dieses Verrats.

Um den Krieg zu beenden und St. Waidwen auszuschalten, wussten die magranischen Kleriker des Dyrwalds sich nicht anders zu helfen, als eine besondere Bombe zu bauen, die unter der Brücke bei der Zitadelle von Halgot versteckt wurde. Sie wollten Waidwen auf die Brücke locken und die Bombe dann zünden. Ihr Plan war erfolgreich und St. Waidwen wurde ausgelöscht, zusammen mit all seinen Truppen und der gesamten Brücke. Die zwölf Männer und Frauen aus dem Dyrwald, die sich freiwillig gemeldet hatten, um St. Waidwen auf der Brücke aufzuhalten, kamen ebenfalls ums Leben. Das Opfer, das diese Märtyrer erbracht haben, wurde in den kommenden Jahren im Dyrwald gefeiert. Die Bombe ging als „Götterhammer“ in die Geschichte ein und die Zitadelle wurde kurz nach der Schlacht in „Götterhammerzitadelle“ umbenannt. Nach St. Waidwens Tod konnten seine Truppen mühelos vertrieben werden und der Dyrwald begann mit dem Wiederaufbau nach dem ersten großen Konflikt in über einhundert Jahren. Als Vergeltung für St. Waidwens Taten im Namen Eothas’ wurden viele Eothasier aus den Gemeinden im Dyrwald verstoßen oder durch gesellschaftlichen Druck zum Wegzug gedrängt.

Weniger als ein Jahr nach dem verheerenden Krieg des Heiligen kam es zu einer weiteren Tragödie. Im Jahr 2809 AI wurde von der ersten Hohlgeburt im Dyrwald berichtet. Viele dieser armen Geschöpfe starben wenige Wochen oder Monate nach ihrer Geburt. Die entsetzte Bevölkerung sehnt sich nach einem Schuldigen, der bestraft werden kann– seien es die Götter, die Mütter, die Regierung oder die Anhänger von Eothas.

Als Reaktion auf großen soziopolitischen Druck und in dem Versuch, den Hohlgeborenen zu helfen, entwickelten Beseeler einen Prozess, um Tierseelen in die Säuglinge zu übertragen, auf dass sie Überlebensinstinkte und sogar eine rudimentäre Persönlichkeit entwickeln könnten. Der Prozess schien erfolgreich und wurde daher an Zehntausenden von Hohlgeburten ausgeführt– obwohl viele Beseeler Zweifel an der Methode äußerten und sich um die ethischen Implikationen sorgten. Die Proteste wurden jedoch Großteils ignoriert und verworfen. Der Prozess war bald als „Erlösung“ bekannt und die Hohlgeburten, die auf diese Weise eine Seele erhalten hatten, wurden die „Erretteten“ genannt.

Fünf Jahre, nachdem die erste Hohlgeborene –ein orlanisches Mädchen– errettet wurde, kam sie in die Pubertät. Innerhalb weniger Wochen verwandelte sie sich in eine hungrige, wilde Kreatur ohne jedes Gewissen. Bald erlitten alle Erretteten dieses Schicksal. Kaum begann die Pubertät, verwandelte sich jeder einzelne von ihnen in das, was die Einheimischen bald „Wichte“ nannten (unkontrollierbare Kinder). Nachdem Beseeler das Problem erforscht hatten, entdeckten sie eine Inkompatibilität zwischen den tierischen Seelen und den Körpern der Kinder. Das entfachte den Zorn der Eltern, von denen viele gezwungen waren, ihre Wicht-Kinder zu töten. Die verantwortlichen Beseeler wurden gebrandmarkt, viele von ihnen aus ihren Häusern geschleppt, geschlagen und oft sogar getötet. Die meisten überlebenden Beseeler verließen die ländlichen Gebiete in Scharen und zogen nach Trutzbucht. Andere verließen die Region vollständig und siedelten in die Vailianischen Republiken um, um in Frieden zu studieren.

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