The Dyrwood, Part 5: The Proliferation of Animancy/de

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Der Dyrwald, Teil 5: Die Verbreitung der Beseelung
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Allgemein
Ausrüstung
Gegenstandstyp
Kategorie
Seelengebunden
No
Einzigartig
No
Wert
0 Copper pands (cp)
Technisches
Gegenstands ID
lore_book_the_dyrwood_5

Der Dyrwald, Teil 5: Die Verbreitung der Beseelung ist ein Buch in Pillars of Eternity.

Beschreibung[edit | edit source]

Items in italics are quoted directly from the game.
Die Beseelung, die unter aedyrischer Herrschaft verboten worden war, war nach Hadrets Rebellion rechtlich gesehen kein Tabu mehr. Akademiker begannen im Jahr 2681 AI damit, sie intensiv zu studieren. Bis zum Jahr 2697 AI gab es fast 40 Akademiker, die aktiv in dieser Disziplin forschten, sowohl im Dyrwald als auch in den Vailianischen Republiken– obwohl es bis dahin noch keinerlei nennenswerte Ergebnisse gegeben hatte. Im Jahr 2704 AI kam es zu einem tragischen Durchbruch, wenn man das so sagen kann. Ein Beseeler in Baelreach zertrümmerte versehentlich die Seelen von etwa einem Dutzend Freiwilligen, die ihm geholfen hatten. Als Vergeltung für ihren Tod stürmten die Bewohner der Gegend das Haus des Beseelers und töteten ihn. Der Graf der Region wollte keine Ressourcen verschwenden und das Volk nicht noch weiter erzürnen. Er ließ nicht nach dem Anführer der Selbstjustiz übenden Menge suchen– ließ aber auch die Beseelung nicht verbieten. Um ihre Sicherheit zu gewährleisten, zogen die meisten Beseeler aus den ländlichen Gebieten, in denen sie ihre Forschungen unternahmen, nach Trutzbucht. Viele von ihnen wählten den aufstrebenden und wohlhabenden Distrikt Farnheim als ihre neue Heimat.

In den nächsten 24Jahren wurde die Beseelung zwar weiter erforscht und es gab auch einige kleinere Durchbrüche, doch je mehr die Forscher lernten, desto teurer und komplizierter wurde ihre Arbeit. Die meisten Beseeler konnten ihre Forschungen nicht ohne Spenden von reichen Personen und Organisationen finanzieren. Im Jahr 2737 AI drangen einige Beseeler in die verbotenen Ruinen von Eir Glanfath an. Sie waren verzweifelt und sahen keinen anderen Weg, in ihrer Arbeit Fortschritte zu machen. Sie entdeckten, dass es in einigen Stätten seltsame Artefakte gab, die im Zusammenhang mit der Seelenessenz zu stehen schienen. Sie begannen, Experimente mit diesen Artefakten anzustellen. Trotz ihrer anhaltenden Bemühungen konnten sie nicht genau in Erfahrung, was sie da eigentlich entdeckt hatten. Schließlich wurden sie von den Glanfathanern entdeckt, die einige von ihnen gefangen nahmen und forderten, dass man sie für ihre Verbrechen bestrafe. Die Behörden des Dyrwalds hatten keine andere Wahl, wenn sie die Verträge einhalten und den Frieden wahren wollten– sie ließen zu, dass die Beseeler nach alter glanfathanischer Tradition hingerichtet wurden. Das veranlasste den Duc dazu, ein weiteres Dekret zu erlassen– die Erforschung und Ausübung der Beseelung an heiligen glanfathanischen Stätten –oder nur in ihrer Nähe– sollte fortan mit dem Tod bestraft werden.

Um das Verhältnis mit den Glanfathanern wieder zu stärken, gestattete die Regierung des Dyrwalds im Jahr 2780 AI, dass einige Beseeler zusammen mit glanfathanischen „Verstandsjägern“ –ihren Medien– Experimente durchführten. Es fand ein Informationsaustausch statt. Die Beseeler dokumentierten die Geheimnisse der Kräfte der Verstandsjäger. Die Verstandsjäger lernten neue Konzentrationstechniken, die ihnen halfen, ihre Kräfte in einer Weise einzusetzen, die kein Glanfathaner je gesehen hatte. Die Medien waren nicht mehr misstrauisch, was die Absichten der Beseeler anging. Sie vertrauten ihnen so sehr, dass sie die Glanfathaner überzeugten, einigen Beseelern beschränkten Zugang zu den Übungsplätzen der Glanfathaner zu gewähren. Die Anamfaths der glanfathanischen Stämme öffneten die Übungsplätze für die Beseeler. Sie durften nicht ins Innere –das blieb strengstens verboten– doch das allgemeine Entgegenkommen der Glanfathaner wurde als Durchbruch in der Beziehung zwischen dem Dyrwald und Eir Glanfath angesehen. In den nächsten acht Jahren konnten die Beseeler ihre Forschungen ungehindert weiterführen. Bis auf einige kleine Rangeleien gibt es nun seit fast 120Jahren keine große Zwietracht zwischen den beiden Gruppen.

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