The Blacksmith Knights: A Short History of the Knights of the Crucible/de

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Die schmiedenden Ritter: Eine kurze Geschichte der Schmelztiegelritter
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Allgemein
Ausrüstung
Gegenstandstyp
Kategorie
Seelengebunden
No
Einzigartig
No
Wert
0 Copper pands (cp)
Technisches
Gegenstands ID
lore_book_the_blacksmith_knights

Die schmiedenden Ritter: Eine kurze Geschichte der Schmelztiegelritter ist ein Buch in Pillars of Eternity über die Schmelztiegelritter.

Beschreibung[edit | edit source]

Items in italics are quoted directly from the game.
„Wenn der Schmied scheitert, scheitert die Rüstung. Wenn die Rüstung scheitert, fällt der Soldat.“ – Olrun Cyneheod, erster Gildemeister der Schmelztiegelritter.

Die Schmelztiegelritter besitzen die vielleicht faszinierendste und reichhaltigste Geschichte in ganz Eora. Heute sind sie eine der einflussreichsten Gruppierungen im Dyrwald, doch ihre Anfänge waren bescheiden. Es gibt wohl niemanden im ganzen Dyrwald, dem wirklich bewusst ist, wie viel er den Rittern zu verdanken hat.

Die Gruppe besteht seit Jahren– lange, bevor sie als „Ritter“ bekannt war. Sie begann als ein Zusammenschluss von Schmieden, die unter der Führung von Olrun Cyneheod zusammenkamen, um eine Gilde zu gründen. Olrun hielt es für unabdingbar, dass die Mitglieder sich zusammenschlossen und ihr Wissen innerhalb der Gilde teilten, um die Fähigkeiten und Techniken zu bewahren, die sie ihr ganzes Leben über mühsam perfektioniert hatten. Er gab der Gilde den Namen „Der Schmelztiegel“, da er darauf bestand, dass ihr Werk zwar für die Zerstörung genutzt wurde, man sich an sie aber immer als Schöpfer erinnern sollte. Sie sollten bekannt werden als das Instrument, das dem Feuer widersteht, um neue Form in die Welt zu bringen, im Feuer geschmiedet und durch diese Prüfung umso stärker. Olrun, der in vielen Schlachten gekämpft hatte, wusste um die Bedeutung perfekt gefertigter Waffen und Rüstungen. Zudem legte er Wert darauf, dass die Mitglieder der Gilde in der Kampfkunst geschult sind– „Eine gute Rüstung kann man nur anfertigen, wenn man sie selbst tragen muss.“Olrun stand der Gilde viele Jahre lang vor und legte fest, dass jedes neue Mitglied nicht nur ein fähiger Schmied sein musste, sondern auch lernen musste, sich auf dem Schlachtfeld zu behaupten. Er erweiterte das Gebäude der Gilde um einen Übungsplatz, auf dem den ganzen Tag lang Mitglieder zu sehen waren, die an ihren Kampffähigkeiten feilten. So verdiente die Gilde sich den Spitznamen „Schmelztiegelritter“. Sie wurden zu einer Miliz für den Dyrwald, einer ehrenwerten Gruppe, an die viele Dyrwälder sich wandten, wenn sie Hilfe brauchten. Sie galten als gerecht, moralisch und stets hilfsbereit.

Die Ritter erwählten Abydon zu ihrem Schutzpatron und widmeten ihr Werk seinem Namen. Ihm zu Ehren nahmen sie sein Zeichen in das ihre auf und trugen es auf ihren Armen. Viele der Ritter gingen noch weiter– gleich, aus welchem Material eine Rüstung bestand, etwas am rechten Arm bestand immer aus Eisen, zu Ehren von Abydons Beinamen „der Eiserne Arm“. Beide diese Traditionen befolgen einige Ritter bis zum heutigen Tag.

Die Schmiedekunst der Ritter führte dazu, dass sie im ganzen Land als die Besten in ihrem Handwerk bekannt wurden, weshalb die Leute begannen, besonders hochwertige Gegenstände als „schmelztiegelig“ zu bezeichnen.

Ihre Ausbildung und ihre Hingabe kamen besonders während des Widerstandskriegs zur Geltung (auch als Hadrets Rebellion bekannt). Olrun wusste um die Bedeutung dieses Krieges und sandte einen Ruf aus– alle gesunden Ritter hatten der Miliz beizutreten. Sie erwiesen sich schnell als unschätzbar wertvoll und halfen, das Blatt der Rebellion zu wenden. Besonders galt das in der Schlacht von Trutzbucht. Admeth war in einer früheren Schlacht bereits gefallen, die Miliz des Dyrwalds war dabei, ihre Moral zu verlieren. Dank der Hilfe von glanfathanischen Astrologen konnten die Ritter die kaiserlichen Truppen verjagen und dem Dyrwald den Sieg sichern.

Der neue Duc, dankbar für die Hilfe und wohl wissend, dass der Dyrwald ohne die Ritter niemals überlebt hätte, erließ ein Dekret. Die Ritter waren fortan in der Burg des Ducs willkommen und wurden zu seiner offiziellen königlichen Garde.

In jüngsten Jahren ist der Aspekt des „Schmelztiegels“ etwas in den Hintergrund getreten, während der des „Ritters“ an Bedeutung gewonnen hat. Die Vorgabe, dass die Mitglieder sowohl die Schmiede als auch die Kampfkunst beherrschen müssen, wurde gelockert– jeder Kandidat wird aufgenommen, selbst, wenn er wenig bis gar keine Erfahrung als Schmied besitzt. Diese Unterstellung wird von den Rittern jedoch vehement abgestritten.