The Aedyr Empire, Part 2: Expanding Borders/de

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Das Reich Aedyr, Teil 2: Grenzerweiterung
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Allgemein
Ausrüstung
Gegenstandstyp
Kategorie
Seelengebunden
No
Einzigartig
No
Wert
0 Copper pands (cp)
Technisches
Gegenstands ID
lore_book_the_aedyr_empire_2

Das Reich Aedyr, Teil 2: Grenzerweiterung ist ein Buch in Pillars of Eternity über das Reich Aedyr.

Beschreibung[edit | edit source]

Items in italics are quoted directly from the game.
Im Jahr 2602 AI kehrten aedyrische Entdecker von jenseits des Ozeans zurück. Sie berichteten, dass sie dort Ruinen und Schätze vorgefunden hätten– und weitläufige Felder, die wie geschaffen für den Vorlas-Anbau waren. Die Entdecker warnten den Fercönyng, dass die Einheimischen Fremden gegenüber nicht freundlich gesinnt seien. Doch der Fercönyng sah nur die Gelegenheit, sein Reich zu vergrößern und Handel mit einem neuen Kontinent zu etablieren. Er sandte weitere Entdecker aus. In den nächsten zwanzig Jahren wurde das Gebiet, das später der Dyrwald wurde, erforscht, kartographiert und besiedelt. Im Jahr 2623 AI wurden die ersten dauerhaften aedyrischen Kolonialsiedlungen gegründet.

Vorlas-Felder wurden nördlich der Wälder des Dyrwalds angelegt, doch durch die Konflikte mit den Glanfathanern und den Krieg des Zerbrochenen Steins konnte die Kolonie nicht aufblühen. Erst 2643 AI bot sich eine neue Gelegenheit. Einige eothasische Pilger, die der Verfolgung entgehen wollten, gründeten Siedlungen und Vorlas-Höfe im Gebiet von Readceras. Da Groß-Vailia vor dem Zusammenbruch stand, wollte der Fercönyng die Kontrolle über den Handel mit violetten Färbemitteln an sich reißen. Er förderte die Besiedlung und bezahlte sogar dafür, dass die Pilger sich in der neuen Welt niederlassen konnten.

Da der Fercönyng noch immer versuchte, sich einen Namen im Färbemittelhandel zu machen, konnte er nicht angemessen reagieren, als Admeth Hadret sein Ultimatum stellte. Um eine Rebellion zu vermeiden und sich Zeit zu verschaffen, die Vorlas-Höfe in Readceras zu überwachen, gab der Fercönyng nach und machte Admeth zum Gréf-Palatinen. Im Gegenzug investierte Admeth Zeit und Ressourcen in die Handels- und Transportwege des Dyrwalds, was dem Fercönyng ein höheres Einkommen einbrachte.

Sieben Jahre lang versorgte der Dyrwald Aedyr mit regelmäßigen Einnahmen, sodass der Fercönyng Zeit hatte, sein Handelssystem in Readceras zu festigen. Da die Aufmerksamkeit des Fercönyngs auf andere Dinge gerichtet war, ging Admeth die Zehnjahresverträge ein, mit denen er die Sklaverei im Dyrwald beendete und eine der Einnahmequellen der dyrwälderischen Entdecker dauerhaft zum Versiegen brachte– die Artefakte aus den Ruinen, die im ganzen Dyrwald zu finden sind. Zu dieser Zeit hatte das Wort des Fercönyngs für die Bewohner des Dyrwalds fast keinen Wert mehr. Admeth Hadret hatte ihn als ihren wahren Anführer ersetzt.Um Admeths Stellung zu untergraben, suchte der Fercönyng Verbündete, die bereit waren, entgegen den Bedingungen des Vertrages die Ruinen zu erforschen und Artefakte daraus zu plündern. Bald besaß Aedyr wieder eine Quelle für Artefakte, die es verkaufen konnte. Als seine Agenten schließlich geschnappt worden, distanzierte der Fercönyng sich von dem Geschehen– wohl wissend, dass es keine Beweise gab, die zu ihm zurückführten.

Der Gréf aber nutzte Mittel, die ihm seine glanfathanischen Verbündeten bereitgestellt hatten, und konnte beweisen, dass der Fercönyng hinter den Plünderungen stand. Der Konflikt, der durch diese Enthüllung entstand, führte dazu, dass Admeth im Jahr 2668 die Unabhängigkeit des Dyrwalds erklärte. Nach einem blutigen, vier Jahre andauernden Krieg, in dessen Verlauf Admeth fiel, gab der Fercönyng nach. Der Versuch, die Kontrolle über den Dyrwald zu behalten, war zu kostspielig geworden. Er unterschrieb Verträge mit dem neuen Duc des Dyrwalds und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf Readceras. Er verstärkte seine Bemühungen, den Vorlas-Handel voranzubringen, der noch heute besteht.

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