Eir Glanfath, Part 1: Early Contact/de

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Eir Glanfath, Teil 1: Erster Kontakt
Book box green icon.png
Allgemein
Ausrüstung
Gegenstandstyp
Kategorie
Seelengebunden
No
Einzigartig
No
Wert
0 Copper pands (cp)
Technisches
Gegenstands ID
lore_book_eir_glanfath_1

Eir Glanfath, Teil 1: Erster Kontakt ist ein Buch in Pillars of Eternity über Eir Glanfath.

Beschreibung[edit | edit source]

Items in italics are quoted directly from the game.
„Die Geschichte von Eir Glanfath vor der Entdeckung durch die Aedyrer ist schlecht dokumentiert. Die mündlichen Überlieferungen widersprechen sich häufig. Manche berichten von einer fortschrittlichen Zivilisation, die einfach verschwand, ihr gesamtes Wissen mitnahm und nur ihre Ruinen zurückließ. Andere sagen, die Glanfathaner selbst hätten solche Macht und Technologie entwickelt, dass sie sich beinahe selbst zerstört hätten, weshalb sie niemandem Zugang zu den Ruinen auf ihrem Land gewähren. Wie dem auch sei, verlässliche Informationen über das Gebiet Eir Glanfath gibt es erst, seit aedyrische Entdecker es im Jahr 2602 AI entdeckten.

Die Glanfathaner waren zuvor nicht an Begegnungen mit Fremden gewöhnt, und betrachteten das Eindringen in ihr Land daher als eine Art Prüfung. Die Ruinen, die das Land bedeckten, galten als heilig, und diese Fremden plünderten sie trotz zahlreicher Warnungen und stahlen Artefakte. Glanfathaner, die sich zur Wehr setzten, wurden gefangen genommen und versklavt, sie wurden zum Eigentum der neuen Kolonisten. Ihr Volk, ihr Vermächtnis und ihr Land standen auf dem Spiel. Die Glanfathaner schlugen zurück, in der Hoffnung, die Eindringlinge dauerhaft aus ihrem Land zu vertreiben. Doch trotz ihrer Bemühungen kamen immer mehr aedyrische Invasoren. Als das Jahr 2623 AI heranbrach, hatten die Aedyrer Städte gegründet, die Glanfathaner aus einigen Gebieten verdrängt und jeden versklavt, der sich widersetzte. Die Glanfathaner versuchten, in Frieden zu leben und die Aedyrer im Auge zu behalten. Bis auf einige Einzelfälle schien das auch zu funktionieren. Im Jahr 2626 AI kam dieser brüchige Frieden jedoch zu einem blutigen Ende. Eine Gruppe von Bauern wollte Ackerland schaffen, inmitten eines Gebiets, auf dem zahlreiche heilige Ruinen standen. Dabei stießen sie einen der uralten Hinkelsteine um. Ob es ein Versehen war oder absichtlich geschah, ist nicht bekannt. Doch der Vorfall löste einen Konflikt aus, der als Krieg des Zerbrochenen Steins in die Geschichte einging. Der Krieg war kurz, er dauerte weniger als ein Jahr, aber er war blutig und brutal. Mehrere tausend aedyrische Kolonisten starben, genau wie hunderte von Glanfathanern.

Auch, nachdem der Krieg geendet hatte, nahmen die Angriffe auf die Aedyrer kein Ende. Ein Orlaner namens Regd wurde als Galven der Glanfathaner auserwählt. Er schwor, jeden Fremden für die Ungerechtigkeiten bezahlen zu lassen, die dem Land seines Volkes angetan worden waren. Er organisierte die glanfathanischen Reißzähne und führte im Verlauf der nächsten zwei Jahre eine Reihe von Angriffen aus. Es schien, als würden Regds Taktiken Erfolg zeigen und die Aedyrer aus Eir Glanfath vertreiben, doch dann begannen sie, sich zu wehren. Sie wurden deutlich organisierter, ihre Taktiken weniger vorhersehbar. Immer weniger von Regds Angriffen waren erfolgreich. Er fand heraus, dass ein neuer Gréf ernannt worden war, Edrang Hadret – jemand, der ähnliches taktisches Geschick besaß wie er selbst. Es entwickelte sich eine Pattsituation, keiner der beiden Anführer konnte mehr einen Vorteil über den anderen erlangen.

Als Ergebnis des Patts fanden die Feindseligkeiten zwischen den beiden Gruppen ein Ende. Die Feinde unterzeichneten Verträge, um die Gewalt und die Anspannungen beizulegen. Regd trat als Galven zurück und kehrte zu seinem einfachen Leben zurück. Hadret stellte das Plündern der Ruinen von Eir Glanfath unter Strafe. Als Zeichen des guten Willens versuchte Hadret außerdem, die Sklaverei zu verbieten, was jedoch von den anderen Grafen und dem Fercönyng von Aedyr abgelehnt wurde. Es kam daher weiterhin gelegentlich zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Hadrets Verträge führten zu 20 Jahren des relativen Friedens für die Glanfathaner, die den Aedyrern zwar weiterhin misstrauisch gegenüberstanden, aber bereit waren, ihre Anwesenheit zu dulden, wenn es nicht anders ging.“

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