Aedyre Customs/de

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Aedyrische Bräuche
Questionmark black.png
Allgemein
Ausrüstung
Gegenstandstyp
Kategorie
Seelengebunden
No
Einzigartig
No
Wert
0 Copper pands (cp)
Technisches
Gegenstands ID
lore_book_aedyran_customs

Aedyrische Bräuche ist ein Buch in Pillars of Eternity.

Beschreibung[edit | edit source]

Aedyr ist ein Land, das reich an Tradition und Brauchtum ist. Die strikte Einhaltung dieser Traditionen ist einer der Grundpfeiler der aedyrischen Gesellschaft. Das Spektrum der Bräuche reicht dabei von großen Feiern – wie dem Festmahl der Festmahle – bis zu trivialem Aberglauben – wie den Möglichkeiten, eine Svef-Sucht zu vermeiden. Dieser Band beschäftigt sich primär mit größeren Feierlichkeiten, denn niemand weiß rauschendere Feste auszurichten als ein Aedyrer.

Das Festmahl der Festmahle
Die größte und wichtigste aller aedyrischen Traditionen ist das Festmahl der Festmahle. Dieses Fest wird während der gesamten ersten Woche des Fonestu (Tiefsommers) gefeiert und ist dem Leben des Ersten Fercönyngs gewidmet. Jeder Tag der Woche beschäftigt sich mit einem anderen Aspekt des Lebens des Fercönyngs, und bei jeder Mahlzeit werden spezielle Gerichte serviert.
Das Festmahl der Festmahle hat seinen Ursprung in einer Feier zur Geburt des ersten Sohnes des Fercönyngs und wurde schnell zu einer jährlichen Tradition in der Woche seines Geburtstages. Heute nutzen die Aedyrer es schlicht als Ausrede für ein rauschendes Fest, bei dem sie sich stets bemühen, das Fest des Vorjahres noch zu übertreffen.
Und sollte der geneigte Leser sich fragen (wie ich es tat), welcher Fercönyng während des Festmahls der Festmahle geehrt wird – es ist stets der momentan herrschende Fercönyng. Denn jeder Fercönyng ist der Erste und Einzige Fercönyng.

Naschzeug
Der Brauch des Naschzeugs kam im Laufe der Jahre während des Festmahls der Festmahle auf, um die Kinder zu beschäftigen, damit die Eltern in Ruhe speisen konnten. Der Brauch dient zwar auch heute noch diesem Zweck, wurde jedoch darüber hinaus mit einer gewichtigen Bedeutung versehen. Jede Süßigkeit wird in einen Behälter gelegt (meist kleine Metallkisten) und irgendwo auf dem Grundstück versteckt. Nachdem alles versteckt wurde, ziehen die Kinder los, um die „Schätze“ zu finden. Heute sagt man, dass die verborgenen Süßigkeiten glanfathanische Artefakte seien. Die Kinder schlüpfen in die Rolle von Entdeckern, welche die Reichtümer zu ihren neuen – und rechtmäßigen – Besitzern bringen müssen.

Karneval der Masken
Als die ersten aedyrischen Kolonisten in das neue Land reisten, um den Dyrwald im Namen des Fercönyngs von Aedyr zu gründen, trafen sie auf das glanfathanische Volk. Der Karneval der Masken wird zu Ehren dieser Begegnung gefeiert. Ursprünglich war er schlicht eine formelle historische Nachstellung – in Form eines Theaterstücks – der Spannungen zwischen den Glanfathanern und den aedyrischen Siedlern. Inzwischen aber hat er sich zu sehr viel mehr entwickelt. Die Teilnehmer wählen eine „Seite“ und verkleiden sich in aufwendigen Kostümen, die deutlich machen, welcher Gruppe sie angehören – den Aedyrern oder den Glanfathanern. Alle nehmen an einem Maskenball teil, der heute das eigentliche Theaterstück längst verdrängt hat. Nur noch das Fest zählt.

Wintersend
Wintersend war nie etwas anderes als eine willkommene Gelegenheit für ein Fest. Das hat sich in all den Jahren, seit die Tradition in Aedyr besteht, nicht geändert. Das Fest findet während der Winterdämmerung statt und dauert die vollen drei Tage. Die Leute lassen das vergangene Jahr Revue passieren, feiern ihr Leben und erinnern sich an die Toten – vor allem an jene, die während des Jahres verstorben sind.